Gestern ging's auf die zweite Wanderung, wenn auch immer noch mit ein bisschen Muskelkater. Ziel der Wanderung waren die Preseli Hills, die höchsten Erhebungen im Pembrokeshire Nationalpark. Mit "höchsten" sind allerdings gigantische 440m gemeint.
Die Führung der Gruppe hab diesmal ich übernommen, wurde also mit topographischer Karte und Kompass ausgestattet und war der Leithammel. Die Navigation erwies sich nach kurzer Einarbeitung in die Karte als nicht allzu schwierig, auch wenns oftmals einfacher und genauso richtig ist, seinem Gefühl zu folgen, als strickt der Karte. Schwieriger war's allerdings die Gruppe zusammen zu halten, denn trotz Muskelkater war meine Wandergeschwindigkeit deutlich höher als die des Rests. Die Wanderung selbst konnte landschaftlich mit der umwerfenden Szenerie der Three Cliffs natürlich nicht mithalten, war aber dennoch schön, an manchen Punkten konnte man nicht nur die Küste im Norden sehen, sondern auch die Swansea Bay und den Brecon Beacons Nationalpark, das Ziel unserer nächsten Wanderung.
Die Wanderung endete in einem Pub, das mal ein Bahnhof und Schlafbaracke für die Minenarbeiter in der Nähe war. War also sehr urig, die Barleute sprachen walisisch (und englisch, zum Glück) und auf dem Fußboden waren nach uralter britischer Tradition überall Sägespäne verstreut, um äh, Flüssigkeiten jeder Art aufzusaugen, die verschüttet wurden.
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